Allerdings verrät nur der offizielle Name die Bezugsperson für die Errichtung dieses, nach dem Völkerschlachtdenkmal
in Leipzig, zweitgrößten Denkmals in Deutschland. Wilhelm I. - preußischer König und deutscher Kaiser. Er, der mit der Reichseinigung von 1871 die Barbarossasage
erfüllt und den alten Rotbart erlöst hat, wurde oft überschwenglich als der "Weißbart auf Rotbarts Throne" bezeichnet.
Von großen Teilen des Volkes verehrt löste sein Tod 1888 einen Denkmalkult aus, der typisch für die jungen
Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts war.