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Bodenbild und Mittelalter-Spektakel am Kyffhäuser-Denkmal

Samstag, 1. August - 30. September 2022 | GanztägigBodenbild und Mittelalter-Spektakel am Kyffhäuser-Denkmal

900 Jahre Kaiser Barbarossa – das feiert man an keinem Ort besser als auf dem sagenumwobenen Kyffhäuser, wo einst die berühmte Reichsburg stand und noch heute deren Reste und ein pompöses Denkmal zu sehen sind.

Die Besucher des Kyffhäuser-Denkmals dürfen sich auf ein mittelalterliches Markttreiben mit viel Musik, Gaukelei und ritterlichen Raufereien freuen.

Fantastisch wird das Ganze aber, wenn der Drachen Fangdorn dem Berg entsteigt und seinen Schatz gegen dreiste Räuber verteidigt. Mit stählernen Klauen, lautem Gebrüll und heißen Feuerbrünsten soll er die Diebe in die Flucht schlagen. Ob es ihm gelingt? Dreimal am Tage ist diese Show zu sehen, am Samstagabend kommt eine Spätvorstellung gegen 21:00 Uhr hinzu.

Ein weiteres Highlight erwartet alle Besucher beim Blick in das Tal der „Goldenen Aue“. Dort blickt Kaiser Friedrich I. Barbarossa im August und September, vom  „Weltgrößten Bodenbild zum Jubiläum 900 Jahre Friedrich I.“  (500 x 500 m), aus seinem unterirdischen Reich Richtung Denkmal. Es scheint, er wolle am Spektakel teilnehmen. Allein seine gigantische Größe wird ihn daran hindern…

Am 10.08.2022 wurden die letzten Arbeiten am Bodenbild fertig gestellt. Die Denkmalbesucher können auch an einem Gewinnspiel teilnehmen. Bis zu 30 Helfer von der Kyffhäuser-Kaserne Bad Frankenhausen, der Markusgemeinschaft Hauteroda und der Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen waren neben den Vermessungstechnikern der VLK Sangerhausen und natürlich dem Landwirt Jürgen Niederhäuser auf dem Bodenbild-Acker beschäftigt. Einige Feinarbeiten im Bereich des Gesichts des Kaisers, führte die Fa. Gartenbau-und Landschaftsbau Bätzoldt aus Bad Frankenhausen durch.

Entworfen hat das Bild Frau Dr. Seelemann und ihr Team von der FAGUS aus Markkleeberg. Dazu waren neben dem Entwurf des Motivs nach den Wünschen der Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen als Auftraggeber, umfangreiche Berechnungen nach den Mengen der Stoffbahnen, Holzhalterungen, zur Spurbreite für die „Zeichnungen“ und die über 700 Messpunkte notwendig. Eine spektakuläre Aufgabe, die mit Bravour umgesetzt wurde.